Transparenz geht anders!

Ein Fazit zur Mitgliederversammlung:

Mit dem Einstieg von Sascha Peljhan, dem wir offen gegenüber gestanden haben, schien sich eine Perspektive zu eröffnen, die den Verein zusammen bringt und neue Kräfte frei setzt. Doch seit der Mitgliederversammlung von vergangenem Sonntag stellt sich vieles anders dar, als es vorher öffentlich kommuniziert wurde.

Nach einer von Verfahrensfehlern durchzogenen Jahreshauptversammlung, die auch gerade zum Thema Sascha Peljhan einige neue Infomationen brachte, ist es für uns an der Zeit, die Situation neu zu bewerten.


Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Zunächst einmal mussten wir mit Erschrecken feststellen, dass ein großer Teil der Mitglieder überhaupt keine Einladung zur Versammlung erhalten hatte und so Vielen die Möglichkeit geraubt wurde, sich auf die Mitgliederversammlung vorzubereiten. Das Protokoll der letzten Versammlung, sowie die vom Vorstand eingebrachte Satzungsänderung im Wortlaut lagen einer erklecklichen Anzahl von Mitgliedern nicht vor.
Unser Vorstandsvorsitzenden Marcus Uhlig gab hierfür am Sonntag nur eine halbherzige Entschuldigung samt Abwälzung der Verantwortung auf dritte. Unserer Auffassung nach viel zu wenig, gerade wenn man beachtet, dass durch die nicht formgerechte Einladung zur Mitgliederversammlung die Beschlussfähigkeit streng genommen nicht gegeben war.

Die größte Überraschung des Tages erreichte uns aber kurz vor der Mitgliederversammlung, als uns zugetragen wurde, dass Sascha Peljhan für den Aufsichtsrat kandidieren würde. In den öffentlichen Verlautbarungen des Vereins war allerdings immer heraus gestellt worden, dass Sascha Peljhan kein Amt anstrebt. Nach kurzer Absprache war uns klar, dass wir diese Aufsichtsratskandidatur nicht ohne weiteres unterstützen würden.

Den Jahresbericht des Vorstands nutzte Marcus Uhlig dafür, sich zur strategischen Partnerschaft mit Sascha Peljhan zu äußern. Bei seinen Ausführungen machte er gleich zu Anfang darauf aufmerksam, dass es sich beim Engagement von Sascha Peljhan um ein Darlehen handelt.


Der Verein verschuldet sich

Wir hatten schon nach der ersten Veröffentlichung, in der von Tilgung die Rede war, entsprechendes vermutet. Der Verein hielt aber öffentlich den Eindruck aufrecht, dass es sich um die Zuwendung eines Sponsors handelt. Nur aus Überschüssen sollten zurück gezahlt werden.

Ein Darlehen ist aber – perfekte Rückzahlungsbedingungen hin oder her – komplett zurück zu zahlen.
Es ist also klar, dass es sich beim Investment von Peljhan um kein großzügiges Geschenk, sondern um ein reines Darlehen handelt mit moderaten und risikoarmen Rückzahlungsmodalitäten in der vierten und dritten Liga.

Viel mehr Informationen stand Marcus Uhlig der Mitgliedschaft nicht zu und wiegelte Fragen von vornherein damit ab, dass über alle weiteren Informationen Stillschweigen vereinbart wurde. Hört sich nach Harttgen an…

Wichtiger schien es Marcus Uhlig sich selbst und Sascha Peljhan für diesen Deal zu feiern und zu betonen das Peljhan kein Investor sei.
In diesem Zusammenhang ging Marcus Uhlig auch auf das Thema Ausgliederung ein und sagte mehrmals, dass eine Ausgliederung zurzeit dank Sascha Peljhan kein Thema sei, um kurze Zeit später einzuschränken, dass dies nur für dieses Jahr gelte.

Auch, wenn man den Zusammenhang zu eventuellen Ausgliederungskonzepten noch später thematisieren kann, die wichtigsten aktuellen Fragen zum Peljhan Deal blieben unbeantwortet.

  • Handelt es sich um ein Zinsfreies Darlehen?
  • Gibt es die Möglichkeit für Herrn Peljhan die Gesamtsumme zurückzufordern?
  • Gibt es Vertragsklauseln, die Herrn Peljhan im Falle einer Ausgliederung ermöglichen seine Darlehen in Anteile umzuwandeln?

Bei der anschließenden Aussprache wurde unter anderen angemerkt, dass der Begriff strategischer Partner für Herr Peljhan unpassend sei und er viel mehr ein Darlehensgeber sei.

Weiter wurde kritisiert, dass die Bekanntgabe der Kandidatur auf der JHV mit der vorherigen Aussage, dass Peljhan keinen Einfluss nehmen möchte und der angekündigten Transparenz nicht zusammenpassen. In diesem Zusammenhang wurde eine Einzelabstimmung bei der anschließenden Aufsichtsratswahl gefordert.


Bitte klatschen sie jetzt

Die der Entlastung der Gremien folgende Aufsichtsratswahl war im Ablauf eines Vereins wie Rot-Weiss Essen nicht würdig. Marcus Uhlig, der auch die Veranstaltungsleitung innehatte, versuchte die Kandidaten ohne vorherige Vorstellung und Fragerunde gemeinsam zur Wahl zu stellen. Erst als Unruhe im Saal aufkam, lies er darüber abstimmen, ob die Kandidaten sich vorstellen sollen, was von einer Mehrheit gewollt war.

Einmal mehr wurde deutlich, dass eine Jahreshauptversammlung nicht der Ort der Diskussion und der umfassenden Information der Mitglieder ist. Das mag man unter dem gegebenen Zeitrahmen in Ordnung finden. Wird es aber bewusst damit gepaart, dass die Mitglieder ohne Informationen oder Erläuterungen vorab auf der Versammlung vor vollendete Tatsachen gestellt werden, ist das bei derartig zukunftsweisenden Themen nicht zu tolerieren.

Anschließend wurde abgestimmt, ob es eine Einzelwahl oder eine En-bloc Wahl geben solle. Der nächste Fauxpas, denn ein Mitglied hatte eine Einzelabstimmung gefordert. Dem muss der Versammlungsleiter nachkommen und nicht hierüber abstimmen lassen. Da es am Ende zu einer En-bloc Wahl kam, blieb einigen Mitgliedern nichts anderes übrig, als alle vorgeschlagenen Kandidaten abzulehnen.
Satzungsänderung und nach mir die Sintflut.

Der zweite, kritisch zu begleitende Punkt auf der Tagesordnung war die beantragte Satzungsänderung, die dem Vorstand sogenannte Innengeschäfte erlauben sollte, die nach §181 des bürgerlichen Gesetzbuch verboten sind.

Dabei geht es – in Kürze – darum, dass der Vorstand des Vereins, der in Person von Marcus Uhlig momentan auch Geschäftsführer der noch inaktiven GmbH aus Hempelmanns Zeiten ist, Verträge zwischen Verein und GmbH auf beiden Seiten – also allein – unterschreiben darf.
Auch hier sollte ohne Aussprache direkt zur Abstimmung übergegangen werden, was durch lautstarke Wortmeldung aus dem Saal nicht geduldet wurde.

An dieser Stelle muss ernsthaft gefragt werden, ob unser Vorstand die Mitgliederversammlung als solche überhaupt ernst nimmt. Zudem wurde die im folgenden stattfindende Aussprache relativ willkürlich von der Vorstellung des aktuellen Kaders unterbrochen. Sozusagen mitten durch, was der sachlichen und ernsthaften Art der Diskussion einen unnötigen Dämpfer verpasste.

Ja, alle Anwesenden hätten ungern darauf verzichtet, dem neuen Kader Ermutigung und Applaus zu spenden. Auch die kurzen Worte von Chefcoach Titz waren willkommen. Dass man allerdings die Präsentation der Mannschaft nicht 10 Minuten warten lassen konnte, zeigt die Prioritäten. Show ja, Diskussion später.

Die Aussprache brachte dann letztlich die wichtigsten Kritikpunkte zur Sprache:

  • Wie kann ich Vollmachten erteilen, für eine GmbH, deren Sinn und Zweck noch nicht offen gelegt ist?
  • Warum muss der Verein sich über geltendes Recht hinwegsetzen?
  • Wie kann ich – unter dem etwas fadenscheinigen Argument, es ginge um Kontovollmachten und ähnliche den bürokratischen Ablauf hindernde Kleinigkeiten – die Entscheidungswege des Vereins personenunabhängig und in der weitesgehenden und grundlegensten Form ändern.

Der Einsatz der Mitglieder verhindert Schlimmeres

Die Diskussion erbrachte dann eine Änderung des Satzungstext, nach der diese Vollmacht den Vorstand nicht ermächtigt, diese für Schritte zur Vorbereitung einer Ausgliederung zu nutzen.

Ein kleiner Triumph der Versammlung, die aber immer noch für die Zukunft eine Menge Unsicherheiten mit sich bringt. Marcus Uhlig wird nicht ewig Vorstandsvorsitzender des RWE sein. Wie werden seine Nachfolger diesen Freifahrtschein nutzen. Und was passiert mit diesen wahrlich schlecht zu kontrollierenden Freiräumen, wenn wir einmal ausgliedern sollten?

Eine Mehrheit von zwei Dritteln der noch anwesenden Mitglieder – einige hatten den Saal zum Zeitpunkt der Abstimmung verlassen – billigte dann trotz allem den Satzungsentwurf in der geänderten Form.

Dieser Vorgang erinnert ein wenig an die Satzungsänderung zur Einladung zur Jahreshauptversammlung im vergangenen Jahr. Auch hier präsentierte sich der Vorstand schlecht vorbereitet und musste eine Änderung des Antrags in Kauf nehmen. Was daraus dann wurde, konnten wir im Vorfeld der diesjährigen JHV erleben: die Umstellung auf eine Einladung per Mail, wie sie letztes Jahr von den Mitgliedern als persönliche Einladung gefordert wurde, ging voll in die Hose.

Mitgliedsbeiträge rauf

Die letzte Entscheidung der Versammlung sollte dann „wie gewünscht“ verlaufen. Vorstellung, Abstimmung, Ende. Eine gewisse Müdigkeit hatte sich durchgesetzt. Die Mitgliedsbeiträge werden deutlich erhöht – im Rahmen einer vom Verein präsentierten Durchschnittsrechnung im Vergleich mit anderen Vereinen. Der Berufstätige mag die Erhöhung um 20% gut wegstecken. Im Bereich der Altersstufe zwischen 18 und 25, also beim aktiven Nachwuchs, wurde dagegen kräftig zugelangt. Bisher mit ermäßigten Beiträgen belegt werden diese jetzt Vollzahler. Ausgenommen die klassischen Ermäßigungen.

Abschließend ist festzuhalten:

Eine derartig schlechte Vorbereitung der Mitglieder auf wichtige Entscheidungen, durch Fehlinformation, Unterlassungen und bewusstes Verschweigen ist nicht hinzunehmen.

Vorstand und Aufsichtsrat stehen in der Pflicht hier durch Versammlungen und weitere Information den Mitgliedern Rede und Antwort zu stehen.

Personelle Überraschungscoups sind unseres Vereins nicht würdig und erinnern an die Praktiken vergangener Vorstände, die letztlich unseren Verein in die Insolvenz geführt haben.

Ein solches Vorgehen können wir nicht dulden.

Deshalb gilt weitehin:

Alles für den Verein – Nur der RWE

Nicht Schwarz-Weiß, sondern Rot-Weiss denken!

Was die Zukunft unseres Vereins angeht, werden uns die letzten Tage und Wochen sicherlich in bester Erinnerung bleiben.

Mit dem Naketano Gründer Sascha Peljhan und dem neuen Haupt- undTrikotsponsor HARFID stehen für die nächsten beiden Jahre starke Partner an der Seite unseres Vereins. Hinzu kommt ja erfreulicher Weise auch noch, dass sich unsere Lieblingsbrauerei „Stauder“ ebenfalls weiterhin zu unserem Verein bekennt und ihr Engagement ausweitet.

Für die nächsten Wochen gilt es, nicht in ein schwarz-weiß Denken zu verfallen, sondern alles um so mehr durch die rot-weisse Brille zu sehen.

Wenn wir jetzt zusammenhalten, können wir den Verein vielleicht endlich auf dasnächste Level, sprich in die nächste Liga heben.

Schwarz-Weiß sind nicht unsere Farben!

Darf man aber alles unkritisch mitmachen, oder gibt es nicht unter Umständen auch einige Fragen und Ängste, die trotz allen Geldes benannt werden sollten? Um ehrlich zu sein: Natürlich gibt es die! Es stellen sich Fragen wie:

Wird sportlich umgesetzt, was finanziell auf besten Füßen steht?

Werden so große Geldgeber wie Peljhan vielleicht zu mächtig, auch wenn Sie nur beratend tätig sind? Bleibt es bei einer beratenden Tätigkeit – oder will nicht jemand, der so viel Geld gibt, auch mitbestimmen?

Was hat es mit dem in diesem Zusammenhang mit dem Begriff „strategischer Partner“ auf sich?

Und wie ist es zu verstehen, wenn von Seiten des Vereins von „Tilgung“ gesprochen wird? Handelt es sich vorliegend unter Umständen um ein Darlehen, das uns in wirtschaftliche Abhängigkeit bringt?

Was sagt uns die Geschichte vom abgelehnten „Investor“ im „Hafenstraßengeflüster 11“ – immerhin auf der offiziellen Homepage von RWE? Ein Begriff, der ja eher im Zusammenhang mit ausgegliederten Gesellschaften genutzt wird.

Werden die unzähligen kleineren Sponsoren, die unserem Verein über Jahre und Jahrzehnte die Treue gehalten haben, jetzt verdrängt?

Umgekehrt: Sollen wir nur jubeln, weil „endlich“ Geld für einen Angriff auf die Tabellenspitze da ist? Sollen wir alle Bedenken über Bord werfen, nur weil genügend Geld da zu sein scheint?

Wir wollen als Initiative „Essen-Unverkäuflich“ nicht als Bedenkenträger erscheinen, aber wir wollen vorgenannte Fragen und Ängste auch nicht einfach beiseite wischen. Wir sind weiterhin für den Erhalt des eingetragenen Vereins und seiner demokratischen Strukturen!

Die Rot-Weisse Brille aufsetzen!

Gerade deshalb glauben wir, dass es Zeit ist, die rot-weisse Brille aufzusetzen und alles für den Verein zu tun, damit dieser wirtschaftliche Impuls nicht wirkungslos verpufft. Zusammenhalt war einmal unsere Stärke in den Zeiten der Insolvenz, als der Verein alles geblieben war, was wir hatten. Dieser Verein – Rot-Weiss Essen e.V. – kann jetzt Großes erreichen, ohne sich zu verbiegen oder zu verkaufen.

Unser Jahrzehnte langer Zusammenhalt, der uns über manche schlechte Zeit hinweg gebracht hat, kann jetzt zu unserer entscheidenden Stärke werden.

Wir danken Sascha Peljhan und der Firma HARFID für ihr Engagement und freuen uns auch bereits jetzt auf zahlreiche Stauder Pils bei unseren rot-weissen Spielen!

Lasst uns das Engagement der Sponsoren und Gönner im Sinne des Vereins Rot-Weiss-Essen aufnehmen und verstärken.Dafür sind aber alle gefragt: Sponsoren, Mitglieder, Fans!

Wir haben viele Gruppen und Zusammenschlüsse, die den Verein bis hierher getragen haben. Wenn wir jetzt ne Schüppe drauf legen, werden wir unseren Verein weit nach vorne bringen.

Setzt die Rot-Weisse Brille auf!!

Werdet Mitglied!

Setzt auf den Verein!!

Nur der RWE – Essen Unverkäuflich

Was nicht ist, das kann noch werden…


Wie alle Fans, Freunde und Sponsoren in der vergangenen Woche lesen konnten, arbeitet der Vorstand des Vereins an einer Aufstockung der finanziellen Mittel für die kommende Saison durch engagierte Sponsoren.

Marcus Uhlig in seiner Erklärung dazu auf der Homepage von Rot-Weiss Essen: „Wir suchen Partner, mit denen ein nachhaltiger Aufbruch bei maximaler Wahrung der Vereinsidentität und ohne finanzielles Risiko für Rot-Weiss Essen gewährleistet ist.
In diesen Gesprächen sind wir in den vergangenen beiden Wochen große Schritte vorangekommen und daher mehr als zuversichtlich, hier in Kürze Vollzug melden zu können. Es handelt sich dabei um eine „Essener Lösung“, die den Verein signifikant unterstützen möchte, ohne eine Ausgliederung als Bedingung vorauszusetzen.“

Der Verein Rot-Weiss Essen ist attraktiv für Werbepartner

Ohne die genauen Details zu kennen, finden wir es wünschenswert, wenn sich Sponsoren aus der Essener Wirtschaft in dieser Weise engagieren und am Traum des Aufstiegs unseres Vereins durch Ihre finanzielle Stärke mitwirken wollen.

In diesem Sinne begrüßt auch die Initiative Essen Unverkäuflich diese Entwicklung. Zeigt es doch einmal mehr: der Verein Rot-Weiss Essen besitzt auch ohne eine Ausgliederung die Strahlkraft, die sich alle wünschen. Der Ruf nach einer Ausgliederung als einzige Möglichkeit den finanziellen Rahmen für die erste Mannschaft kurzfristig zu erhöhen – der in Teilen der RWE-Fans fast schon zum Mantra geworden ist – scheint sich zu erübrigen.

Die Stärkung des Vereins auf allen Ebenen – Gremien, Sponsoren, Mitglieder und Fans – ist ein wichtiges Ziel der Initiative Essen Unverkäuflich.

Bliebe es dabei, könnten wir auch den folgenden Satz unseres Vorsitzenden unterschreiben:

„Doch auch ohne Ausgliederung wollen wir zur nächsten Saison mit dem Rückenwind zusätzlich generierter finanzieller Mittel angreifen. Daher geht es uns zum jetzigen Zeitpunkt mit Priorität darum, (einen) starke(n) lokale(n) Partner mit Verständnis, Respekt und Empathie für die große RWE-Tradition, für unsere Vereinskultur und für unsere besonderen Werte zu finden.“

Eine Ausgliederung ist also nicht vom Tisch?

Der Einschub „zum jetzigen Zeitpunkt“ lässt es uns in den Ohren klingeln.

Das Thema Ausgliederung scheint keineswegs vom Tisch. In einem langen Absatz betont Markus Uhlig zwar, dass „es möglich (ist), eine Lösung zu finden, durch die sich Rot-Weiss Essen kein Stück verbiegen und kein Stück seiner Identität abgeben muss.“

Aber gerade hier wird deutlich, dass eine Ausgliederung sehr wohl weiter voran getrieben wird – auf welche Weise auch immer.

Marcus Uhlig: „Diese Lösung gilt es zu erarbeiten und zwar im Dialog mit allen relevanten Parteien, mit der notwendigen Sorgfalt und ohne Zeitdruck. Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung wird eine mögliche Ausgliederung daher keine Rolle spielen.“

Was nicht ist, das wird noch werden!

So müsste man nach diesen Aussagen von Marcus Uhlig schreiben.

Wir fragen uns warum? Sind die angekündigten Partner doch keine Werbepartner, die noch nicht mal in den Aufsichtsrat wollen, sondern nichts weiter als die künftigen Investoren?

Und wenn ja, was sind die in diesen Fällen üblichen Vorabsprachen?

Wir freuen uns auf alle, die den Verein Rot-Weiss Essen unterstützen und stärken wollen. Sich hinten rum einkaufen gehört nicht dazu.

Wir wehren uns gegen eine Dynamik, die so tut, als ginge es um den Erhalt des Status Quo und die doch tiefgreifende, nicht rückgängig zu machende Änderungen mit sich führt.

Wir fordern weiter eine ehrliche Debatte um die Ausgliederung und werden uns an den Diskussionen weiter beteiligen, auch wenn unser Vorstand erst nach der kommenden Jahreshauptversammlung damit beginnen will.

Unser Ziel bleibt:

Essen Unverkäuflich